Unsere Nachbarschaft

Wir wohnen in “Villa Parque Síquiman” (http://www.parquesiquiman.gob.ar/index.aspx). Der Ort besteht aus mehreren Vierteln (hier “Barrios” genannt), die recht verstreut sind. Unser Häuschen ist im “Barrio Las Mojarras”.

Etwa da, wo der Pfeil aufhört wohnen wir.

Der nächst größere Ort mit etwa 70 000 Einwohnern ist “Villa Carlos Paz”, ca. 10 km entfernt. Bis zur Hauptstadt Córdoba sind es 50 km.

Unser Viertel liegt auf einem Hügel. Egal ob von der Landstraße (RN 38) oder der Badestelle am Arroyo Las Mojarras: Nach Hause geht es immer steil bergauf.
An der RN 38 gibt es einige kleinere Lebensmittelgeschäfte, Fleischer und ein paar Läden, in denen man Tierfutter, Reinigungsmittel, Handwerkerbedarf, Baumaterial und Werkzeuge kaufen kann.

Wenn ich aus unserer Verandatür in den Garten gehe, sehe ich links auf den Wintergarten von Javi’s Onkel. (Javi ist derjenige, der unsere Auffahrt betonieren möchte, der aber wegen der Quarantäne nicht weiterarbeiten darf.)
Geradeaus schauen wir auf das Haus von Sofia. Sie betreibt einen kleinen Nachbarschaftsladen (hier “Almacen” genannt), in dem man alles Notwendige kaufen kann.
Das Grundstück rechts oben, mit dem angefangenen Haus, gehört übrigens Mauri, einem anderen Nachbarn, über den ich weiter unten noch mehr schreiben werde.
Der Blick nach rechts: In dem Haus links wohnt Gabi. Ihr gehört Lucho, unser Lieblings-Nachbarschaftshund.
Etwas unterhalb wohnt Rubén.
Gabi, Rubén, Mauri und wir hatten uns im “Dreieck” der Grundstücke, getrennt durch Maschendraht, mitten in der Quarantäne, am 25. Mai ( Día de la Revolución) nachmittags zum Empanada-Essen getroffen (Wein und Bier gab es natürlich auch).
Den traditonellen “Locro” (Eintopf mit diveren Sorten Fleisch und Wurst, Bohnen, Mais und Kürbis) gab’s dann abends bei uns.

Das Grundstück gegenüber, auf der anderen Straßenseite, mit den beiden Häusern gehört Mario und seiner Familie. Sie wohnen eigentlich nur im Sommer hier – und zwar in dem rechten, etwas zurückgesetzten Haus. Das linke zweistöckige wird als Ferienhaus vermietet. Im letzten Sommer war es auch sehr gut belegt.

Von uns aus gesehen gegenüber rechts davon wohnen Lucia und ihr Mann Julio. Lucia liebt ihren Garten und pflegt ihn liebevoll. Leider kommt das auf den Bildern (die ich ja jetzt, im Winter, gemacht habe) gar nicht zur Geltung. Sie hat einen großen Kakteengarten, alle möglichen Obstbäume und ihre Veranda ist wunderschön mit Wein umwachsen. Für das Frühjahr hat sie mir Ableger ihrer Himbeerhecke versprochen. Julio ist Hobby-Bierbrauer. Bislang haben wir nur sein Himbeerbier probiert, und das hat super geschmeckt.

Im Haus neben uns (in Richtung Fluss) wohnt Mauri. Er ist derjenige, der mir meinen Hühnerstall gebaut hat. Und ich glaube, ich habe ihn angesteckt. 🙂

Und das ist der Stall, den Mauri für seine eigenen Hühner gebaut hat.

Mittlerweile hat er nämlich auch Hühner, genau genommen eine Henne und einen stolzen Hahn …

… und träumt von einer kleinen Schar von Kücken :).

… jetzt hat er sich aber erstmal noch zwei Hennen zugelegt, die aber selbst noch fast Kücken sind.

… und die Männer haben ihren Spaß an den kleinen handzahmen Hühnchen.

In einem späteren Beitrag werde ich mehr über ihn und uns und unsere Hühner schreiben.

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