Weihnachten im September

Am 12. Mai hatte Lisa 2 Päckchen an uns abgeschickt. Der Inhalt war unspektakulär: Kuchengabeln und Latte Macchiatolöffel aus unserer Wohnung, neue Dichtungen für unseren Bialetti-Kaffeebereiter, Norbert’s Lieblings-Nussknacker, ein Paar Flipflops für mich und Jersey-Spannbettlaken – und natürlich Lakritzbonbons für mich und Nippon-Reiswaffeln für Norbert.
Zwei Wochen später bekamen wir eine Benachrichtigung, dass das erste Päckchen angekommen sei und wir es beim Zoll in Córdoba abholen könnten. (Das zweite Päckchen lies übrigens 2 Monate auf sich warten.)
Alternativ zur persönlichen Abholung wurde auf der Website der Post angeboten, eine schriftlich Erkärung zum Inhalt abzugeben, die Zollgebühren online zu bezahlen und dann würde einem das Paket nach Hause zugestellt.
Hahahahaha….. das Ganze funktioniert aber nur mit DNI, der nationalen Ausweisnummer, die wir natürlich nicht haben.
In den letzten Monaten war Norbert mehrmals in Córdoba, aber die Zollstelle der Post war immer wegen “Quarantäne” geschlossen.
Einen Tag vor Ablauf der Lagerfrist des ersten Päckchens fuhren wir wieder nach Córdoba, fest entschlossen bei der Post “ein Fass aufzumachen”, falls sie uns die Pakete nicht aushändigen. ERFOLGLOS!!!
Von der Post wurden wir zur Zollbehörde geschickt. Von dort wurden wir wieder zurück zur Post geschickt. Die Pakete bekamen wir aber nicht ausgehändigt.
Ein netter junger Mann vom Kundenservice gab uns den Tipp, es doch nochmal online mit der DNI eines Freundes zu versuchen.

Javi “lieh” uns seine DNI und bezahlte die Gebühren von 190 Pesos pro Päckchen (weniger als 2 Euro) mit seiner Kreditkarte.
JUHUUU!
Gestern (Donnerstag) kam das erste Päckchen an.

Es war wirklich ein Gefühl wie Weihnachten, als wir das Päckchen geöffnet haben.
DANKE LISA!

Jetzt warten wir nur noch auf das zweite Päckchen.

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