Ein Neues Jahr

Das neue Jahr haben wir sehr ruhig begonnen – nur wir Beide, zu Hause mit Hund und Katz und den Hühnern.
Für 2021 haben wir uns nichts Konkretes vorgenommen – wäre ja auch schwierig in diesen Zeiten, aber wir haben natürlich Wünsche.
Wir möchten gerne mal wieder ein bisschen reisen … am liebsten nach Berlin – endlich Liam kennenlernen, Familie und Freunde treffen, und vielleicht auch wieder mal arbeiten gehen! Und vor allem wünschen wir uns und allen anderen viel Gesundheit.
Bis dahin werden wir wohl hier den Sommer genießen und ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung machen.

Das Bild vom Feuerwerk in Carlos Paz habe ich aus der Zeitung. Hier in Síquiman wurde zum Glück nur sehr wenig geböllert. Lucho, den wir über die Feiertage hüten, hat trotzdem vor Angst gezittert. Später ist er aber dann doch ruhig eingeschlafen.

Wie und wo Maunzi die Silvesternacht verbracht hat wissen wir nicht. Aber nachmittags hatte er zur Siesta schonmal das Nest im Hühnerstall probegelegen.

Da Lucho sich seit einiger Zeit mit den meisten anderen Hunden nicht mehr verträgt, bzw. auch kleinere oder hilflose Hunde (zum Beispiel den uralten und fast blinden Tino von Mauri’s Eltern) ohne Vorwarnung beißt, darf er nur noch mit Leine und Maulkorb raus. Damit er ein bisschen Bewegung hat (und wir natürlich auch !!!) gehen wir täglich mit ihm zum Rio.
Lucho liebt das Wasser und springt sofort begeistert für eine Schwimmrunde hinein, leider auch das nur mit Maulkorb und Leine.

Auf dem Weg treffen wir dann natürlich noch auf viele andere Hunde. Einer dieser scheint noch einer von Lucho’s Freunden aus besseren und freieren Zeiten, d.h. ohne Maulkorb, zu sein. Er ist ein bisschen kleiner als Lucho, von der Farbe her ähnlich und hat noch wuscheligeres Fell. Er ist total freundlich und folgt uns fast jeden Tag zum Rio und zurück. Nach Aussagen von Nachbarn lebt er wohl schon seit mindestens 3 Jahren hier im Viertel auf der Straße. Seine “Heimat” scheint eine Straßenkreuzung entfernt von unserem Haus zu sein. Dort werden er und zwei kleinere Hunde – Typ Cocker Spaniel – von einem Hundefreund gelegentlich mit Futter versorgt.

Hier noch ein Bild von Norbert mit den beiden Freunden

Kleine Verschnaufpause auf dem Heimweg

Nachdem Lucho’s Frauchen ihn Anfang Januar wieder abgeholt hatte, beschlossen wir, den täglichen Spaziergang zum Rio alleine zu machen. Naja, Bewegung tut ja gut.
Lucho’s strubbeliger Freund begleitet uns weiterhin. Nach dem Spaziergang kommt er dann noch auf ein Leckerlie mit zu uns nach Hause.

“Strubbel”, so nennen wir ihn, scheint es bei uns zu gefallen. Irgendwann blieb er nach seinem Leckerlie einfach noch länger da.
Im Gegensatz zu Lucho, der sofort auf Maunzi losging, verträgt er sich einigermaßen mit dem Kater. Die Beiden sind zwar nicht wirklich Freunde, aber sie halten einfach Distanz und respektieren sich.

Manchmal bleibt er ein paar Stunden, manchmal auch über Nacht. Meistens ist er aber in der Nachbarschaft unterwegs. Abends wartet er auf seinen Spaziergang mit uns und freut sich riesig darauf mit uns zum Rio zu gehen.
Wenn wir dann zurück sind, kommt er auch mal ‘ne Weile mit uns rein. Dann schaut er mir beim Kochen zu oder ruht sich auf Norbert’s Knie aus.

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